Karmel-Impulse

Privat und fromm oder öffentlich und engagiert - Glaube und Kirche in der säkularen Welt von heute

Karmeliten in Österreich

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Umbruch und Wandel betreffen Staat und Kirche gleichermaßen. Unter diesen Bedingungen ist zu fragen: Welche Bedeutung haben Glaube und Kirche im pluralen und säkularen Staat von heute? Kann der Glaube Positives eintragen, den Wandel mitgestalten? Hier sind zunächst Grundlagen zu klären: Was bedeutet Säkularisierung und was sind ihre Gründe? Ist der Mensch von heute wirklich säkular oder bindet er seine Verehrung einfach nur an Anderes? Und schließlich: Bleibt Religion auch zukünftig kraftvoll? Die Diskussion dazu ist in Philosophie, Theologie und Soziologie in vollem Gange. Am Samstag, den 31. Januar, wird uns die Arbeit über Texte von Charles Taylor, William Cavanaugh oder Hartmut Rosa helfen, einen Zugang zu finden. Und auch Edith Stein trägt hier viel bei – in ihren Texten zum Staat, zu Freiheit und Spiritualität, aber auch biographisch. Referent: Prof. Dr. Tonke Dennebaum (Mainz) Karmeliten in Österreich http://www.karmel.at/ Karmeliten in Wien http://www.wien.karmel.at/ Karmeliten in Linz http://www.wien.karmel.at/ Edith Stein Gesellschaft Österreich http://www.edith-stein-gesellschaft.at/ 

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Einführung

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Vielen Dank, liebe Frau Hermann Falgenau, for the freundliche. Sehr geehrten Damen und Herren, ich freue mich that you heute here, that we have the week here, and that we are with a thema auseinanderset dürfen, which I have with Privat and From oder öffentlich and engagement, Glaube und Kirche in der säkularen Welt von heute. Da sind, wenn Sie dieses Thema, diese Überschrift sich anschauen, sind da gleich mehrere Aspekte, die es sich lohnt, genauer anzuschauen. Das würde ich heute Abend auch gerne gemeinsam mit Ihnen tun. Das beginnt schon beim Begriff der Säkularität. Dafür steht hier auf der Folie das Bild mit den sehr unterschiedlich begleiteten, auch offenbar ethnisch sehr verschiedenen Personen, die möglicherweise auch verschiedenen Religionen angehören. Das ist die Frage, was bedeutet es, wenn wir von säkularer Welt sprechen, das ist das eine Thema. Und dann die Frage ist, was heißt es, Christ zu sein oder Christin zu sein in dieser säkularen Welt? Privat und fromm oder öffentlich und engagiert, das könnten mögliche Gegensätze sein, in denen Christen sich heute selbst verorten. Als Beispielbild für die Frömmigkeit hier die Monstranz, Anbetungssituation, abgedunkelte Kirche, Kerzenschein und für das engagierte und öffentliche Christsein, hier eine ökumenische Initiative der Churches for Future, Schöpfung erhalten, Klimagerechtigkeit selbst. Also sehr verschiedene Arten, das Christsein zu leben. Und damit würde ich gerne diese verschiedenen Aspekte würde ich gerne mit Ihnen genauer anschauen. Und zwar indem wir das in folgender Weise machen. Als erstes würde ich diese Fragestellung, die ich gerade so angerissen habe, mit Ihnen auch im Blick auf Edith Stein betrachten, von der ich heute gerne ausgehen würde, dann den Begriff der säkularen Welt in den Blick nehmen. Zunächst, indem wir uns verschiedene Daten anschauen, Definitionen abwägen, auch Diskussionen, die es dazu gibt, die aktuell geführt werden, zumindest ansatzhaft einsteigen. Dann noch eine schöne Ergänzung im dritten Kapitel mit einem Blick nach Großbritannien, wo die Lage nochmal weiter nach vorne gegangen ist, sich nochmal deutlich verändert hat, gerade auch in den allerletzten Jahren, sodass wir dann vor diesem Hintergrund hoffentlich den Begriff der Säkularität so geklärt haben, dass wir uns nochmal die Frage stellen können, wie in dieser modernen Welt Christ sein, privat und strom oder öffentlich und engagiert, und das dann mit einem Fazit zu Edith Stein auch nochmal abschließen.

Säkularität, Frömmigkeit und Engagement bei Edith Stein

SPEAKER_00

Beginnen möchte ich mit dem ersten Kapitel Säkularität, Frömmigkeit und Engagement bei Edith Stein. Dafür habe ich mal drei Bilder ausgewählt, die diese drei Begriffe ein bisschen darstellen können. Die Familie Edith Steins, das Bild kennen Sie wahrscheinlich alle, die kleine Edith ist hier vorne in der ersten Reihatzzeit von rechts. Die Familie Edith Stein war religiös ziemlich heterogen, eine typische Familie am Ende des 19. Anfang des 20. Jahrhunderts, bei der religiös vieles Überwegung war. Insofern steht sie quasi vor 130 Jahren, diese Familie, bei einer Situation, die gar nicht so grundsätzlich unähnlich ist der Situation, in der heutzutage auch viele Christen stehen. Das zweite Bild, Edelstein als Ortsfrau, das ist sozusagen privat und fromm. Und dann die junge, engagierte Edith Stein, die sich ja auch politisch engagiert hat. Die steht also für das öffentliche und engagiert. Wenn wir ein bisschen genauer auf die Familie Edith Steins schauen, dann können wir da genau das feststellen, was ich eben angedeutet habe, was wir im 19.20. Year hundert ganz häufig im Judentum sehen. Eine Entwicklung zwischen Emanzipation und Assimilation, zwischen einem gelebten Glauben, aber auch einem Glauben, der in Teilen verloren geht. Das hat Edith Stein in ihrer eigenen Familie kennengelernt, wenn sie in ihrer Autobiografie beschreibt, wie der Glaube in der Familie gelebt wurde und geteilt wurde, insbesondere der Glaube, der für die Mutter Edelstein sehr wichtig war. Dann fügt sie dann gleich an, indem sie schreibt, in meinen Kinderjahren wurde das alles bei uns so gehalten. Später haben die liberalen älteren Geschwister meiner Mutter manches abgehandelt. Es deutet sich also schon an, dass das, was Edith Stein als Glaubensfundament und Rahmen von ihrer Mutter vor allem grundgedigte erlebt hat, that sich das schnell auch gewandelt hat in ihrer eigenen Familie, dass alles seine Glaube innerhalb der Familie seine Selbstverständlichkeit verloren hat. And this game weiter, so that she später, mit Blick auf ihre philosophische Lehre und Hussal and dessen Frau and Jüdische, as she späts. Beide Russals were von Geburt Juden, but frühzeitig zum Protestantismus übergetrieben. The Kinder wurden protestantisch erzogen. Man erzähl, Gerhard, that is the soon. Man erzählte sich, Gerhard sei mit sechs Jahren zusammen mit Franz Silbert, einzigen Kind of Mathematikers, to school. He wanted to say what he was, Franz wusste it not. When you wish, then bist du sicher a Jude. The schluss was not rich, but it was characteristic. That's a great ungleichzeit. One of the Edith Stein beziehung to your mother, who is Judah and Ihr Lebensende is, anderersea as Option, als Auswahl, Liberalität bis hin zum Verlust des eigenen Glaubens, eine ganz vielfältige Situation, in der die Familie Stein und Edith Stein im speziellen gelebt hat. Gleichzeitig erleben wir Edith Stein in ihrer Konversion oder mit ihrer Konversion als eine Frau, die sich ganz ausdrücklich zum Glauben hinwendet, und zwar zu einem ganz persönlichen Glauben, der sie selbst berührt. Here ein Bild des Frankfurter Doms, in dem sich diese berühmte Szene abspielt oder abgespielt hat, von der Edith Stein hier berichtet. Ando ist auch ein Bild gewählt, in dem der Frankfurter Dom in seiner Helligkeit zu sehen is, man sieht einzelne Gläubigen, die ja Platz genommen haben, den Raum auf sich wirken lassen, and so screen Edith Stein in ihrer Autobiographie. Wir traten for an den Dom, and während wir in ehrfürchtigen Schweigen dort verwalten, kam eine Frau mit ihrem Markop herein and kniete zu kurzem Gebet in einer Bank nieder. That was for me etwas ganz Neues. Hier kam jemand mitten aus den Werktagsgeschäften in die Menschen der Kirche wie zu einem vertrauten Gespräch. Das habe ich nie vergessen können. Dieses Das habe ich nie vergessen können, ist ein Hinweis darauf, dass dieses Ziel tatsächlich so etwas der Entschlüsselereignis gewesen ist, und dass Edith Stein genau das im Glauben auch besucht hat. Das vertraute Gespräch, die unmittelbare Beziehung zu Jesus Christus, den Glauben als einen ganz privaten, intimen Ruhe- und Schutzraum, den sie ansonsten in der Welt so nicht gesucht und nicht hat finden kann. And genau das ist etwas, was sie. And so she später in a brief on Köln Star Kopf, einer Ordensschwester, Religion is not for the stillen Winkel and for a Feierstunden, sondern sie muss Wurzel and Grund allem Lebens sein, and that's not for wenige außerwählte, sondern für jeden wirklichen Christen. Das heißt, Liedenstein hat offenbar aus ihrer eigenen Erfahrung den Schluss gezogen, dass der Glaube nichts is, was sich auf den Sonntagvormittag beziehen kann anders ausbeziehenden Ort hat, sondern es soll das gesamte Mensch sein prägen. Bei jedem wirklichen Christen, also es geht um ein echtes, eigentliches, wirkliches Christsein, das ihm sinne hat. And this Christsein prägt den Menschen, so is sie überzeugt, ganz, in diesem Ruheraum, ermöglicht ihm aber auch darüber hinaus zu gehen, denn da besteht dann dieses engagierte öffentliche Glaubensbekenntnis Edith Steins. It was viele Zeugnisse, die uns davon berichten, dass Edith Stein politisch sehr wach gewesen ist, dass heute klug auf gesellschaftliche Entwicklungen reagiert hat, that he sehr sensible in solchen Fragestellungen als andere als naiv darauf geschaut hat. And symbolisch as ein Beispiel unter Fielen dieser berühmte Brief Edith Steins am Tags Pius X, den sie in April 1933 geschrieben hat und in dem sie den Heiligen Vater anfleht and dazu aufruft, laut seine Stimme zu erheben, um für das jüdische Volk einzutreten und sozusagen dem Unheil, das sich in Deutschland bereitmacht, um dem Einhalt zu gebieten. Damit möchte ich sie mit dem Blick auf Edelstein bewenden lassen. Wir haben, ich finde, tatsächlich in ihr eine Person, die einerseits schon vor 120 Jahren durch die spezielle Situation des Judentums damals Aspekte von säkularer Welt heute vorweggenommen hat, selbst kann aus ihrem eigenen Leben und die darauf reagiert hat, einerseits, indem sie eine wirklich ähnliche, private, existenzielle Frömmigkeit gelebt hat und zugleich aber auch öffentlich und engagiert im Glauben gelebt hat. Das heißt, bei Egit Stein könnte man sagen, wäre dieses oder gar nicht der entscheidende Punkt, sondern sie bringt beides zusammen. Da steht zuerst wahrscheinlich das Existenzielle, das Persönliche und daraus leitet sich dann das Engagierte in der Weltsein

Säkulare Welt heute: Daten, Definitionen, Diskussionen

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ab. Was heißt jetzt Säkularität heute? Wenn wir auf die Welt gegenwärtig schauen, hier in Österreich, aber auch in Deutschland, in Europa, was kennzeichnet da die aktuelle Situation? Ich bin mit der österreichischen Situation nicht so ganz vertraut, habe aber versucht, Daten zusammenzutragen, die hoffentlich korrekt sind. Die Zahl der Kirchenaustritte ist im Jahr 2024 hier in Österreich etwas zurückgegangen, um 16 Prozent. Das wird auch von Presseerklärungen der österreichischen Bischofskonferenz sehr positiv gewürdigt. Man sieht aber natürlich bei dieser Grafik, die die letzten 34 Jahre im Blick hat, dass die Zahl der Kirchenaustritte im 1924 trotz des Rückgangs immer noch mehr als doppelt so hoch ist, wie sie im Jahre 1990 gewesen ist. Und dazu muss natürlich auch bedacht werden, dass bedingt durch demografischen Wandel und Rückgang von Kindertaufen die Zahl der Katholiken insgesamt auch deutlich zurückgeht. Auch in Österreich 2024 wurden ungefähr 5000 erwachsene Personen neu oder wieder in die Kirche aufgenommen, dass eine Steigerung, diese Zahl anwachsend, was sicherlich schön ist und zugleich lässt sich nichts an den grundsätzlichen Trend ändern und liegt sehr auf der Hand, dass der Bevölkerungsanteil der katholischen Christen in Österreich Ende 2024 erstmals unter 50 Prozent gegangen ist. Das ist eine Zahl, die auch sehr stark wahrgenommen und sehr stark kommentiert worden ist. Als ähnliche Entwicklung gibt es in Deutschland, das natürlich nicht so stark katholisch, aber durch die beiden großen Kirchen eben auch geprägt ist. Und da gibt es eine fast analoge Entwicklung oder im Grunde eine analoge Entwicklung zu dem, was wir in Österreich sehen. Unabhängig von der Zahl der Austritte aus den beiden Kirchen ist diese Zahl entscheidend, das Teilto von Taufen, Eintritten, Bestattungen, Austritten und stillen Austritten aus der Kirche. Das sind also 1,3 Millionen Menschen, die innerhalb eines Jahres 2022 die Kirchen in Deutschland verlassen haben. Diese Zahl ist etwas zurückgegangen in 2024, aber immer noch mehr als eine Million, die der Kirche weniger angehört haben als im Vorjahr. Und das wiederum führt dazu, dass ab 2021, also die erstenmals in der Geschichte, der jüngeren Geschichte jedenfalls weniger als 50 Prozent der Bevölkerung Deutschlands einer der beiden großen Kirchen angehört. Mir ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass es hier um die großen Kirchen geht. Es gibt in Deutschland auch mehrere Millionen orthodoxe Christen und es gibt auch zahlreiche freikirchlich organisierte Christen, die eben bei diesen Zahlen der großen Kirchen nicht enthalten sind, sodass man aktuell schon noch davon ausgehen kann, dass insgesamt wohl 50 Prozent der Bevölkerung in Deutschland noch christlich sind. Aber die Zahl derer, die katholisch oder evangelisch sind, lag zum Stichtag Jahresende 2024 tatsächlich nur noch bei 45% in Deutschland. Die Zahl der Gottesdienstbesucher, hier die Statistik seit der Zeit vor der Corona-Pandemie, vor der Corona-Pandemie 2 Millionen, dann sind die Zahlen natürlich fast auf die Hälfte zurückgegangen. Seitdem steigen sie wieder leicht an, aber die letzte erhobene Zahl, 1,3 Millionen, liegt natürlich noch deutlich unter dem, was vor der Pandemie der Fall ist. All diese Zahlen, die wir im Blick auf Österreich sehen und im Blick auf Deutschland sehen, auch in vielen anderen Ländern bestätigen könnten, werden nochmals verstärkt durch die Ergebnisse der sogenannten Kirchenmitgliedschaftsuntersuchungen aus dem Jahr 2023, deren Ergebnis es war, oder sozusagen die festgestellt hat, dass sich mehr als 50% der deutschen Bevölkerung inzwischen als säkular bezeichnen, als nicht religiös, nur 13% bezeichnen sich selbst als kirchlich-religiös. Und was besonders dramatisch ist, ist, dass in der Gruppe der Katholiken der Anteil der regelmäßig praktizierenden Gläubigen innerhalb von 20 Jahren, 2002 bis 22, die fast auf die Hälfte reduziert hat, nämlich von 28,6 auf 14,8 Prozent. Und um dieses düstere Welt abzuschließen, waren die letzte traurige Zahl, nur 30% der Kirchenmitglieder in Deutschland schließen einen baldigen Kirchenausatz aus. Das sind die Ergebnisse der Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung, also ein ganz klarer, eindeutiger Trend in Richtung der Säkularismus.

Gegenrede? After Secularisation

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Wie kann man diese Zahlen interpretieren? Wie sollte man das angemessen deuten? Ein sehr guter Gewährsmann bei der Interpretation der Frage, bei der Interpretation dieser Zahlen, vor allen Dingen der Frage, was bedeutet Säkularität heute, ist ein kanadischer Soziologe und Philosoph Charles Taylor, der im Jahre 2009 ein ganz vielbeachtetes, ziemlich monumentales Buch zur Frage der säkularen Welt veröffentlicht hat. This buch wird seither diskutiert, ganz stark innerhalb der Theologie, aber auch weit darüber hinaus. And Taylor unterscheidet in diesem Werk drei Grundverständnisse von Säkularit. Säkularität eins is für Taylor, ich beziehe auf das öffentliche definiert. In this Öffentlichkeit gibt es keinen God mehr. We spielen unsere Rollen in verschiedenen Tätigkeitsbereichen, der Economie, the Politik, Kultur, Bildungswesen, Berufs and the Freizeit. Säkularit 1 interpreted Taylor or definitive Taylor as Säkularität, die sich auf das öffentliche bezieht. Man kann auch sagen, die Bedeutung von Religion einerseits im Staat, aber nicht nur im Staat as solchen, sondern in allen Vollzügen dieses Staates unseres gesamten öffentlichen Lebens. Hier sieht man schon, dass diese Form von Sekularität in verschiedenen Ländern, gerade auch Europas, sehr unterschiedlich praktiziert wird. Es gibt Länder, in denen die Kirchen immer noch eine ganz starke institutionelle Rolle haben, in denen sie ganz eng mit dem Staat verbunden sind, in der sie sogar fast noch staatskirchlich sind. In skandinavischen Ländern ist das teilweise noch der Fall oder war bis vor wenigen Jahren noch der Fall gewesen. Aber alles in allem würde Taylor sagen, in Bezug auf das öffentliche, auf die Art und Weise, wie wir unser Leben als Bürgerinnen und Bürger im Staat legen, spielt der Region eine immer weniger große Rolle. Säkularität 2 hingegen ist nicht durch diesen Blick auf das öffentliche definiert, sondern durch das Persönliche. Durch die Frage letztlich, inwiefern praktizieren Menschen ihren Glauben oder tun das nicht. Er sagt, Sekularität 2 besteht darin, dass der religiöse Glaube und das praktizieren, in der Religion dahin schwinden, dass sich die Menschen von Gott abwenden und nicht mehr in die Kirche gehen. Ganz einfach. Rückgang der Gottesdienstbesuchzahlen. That's that was even gesehen have nun verwendet Taylor by 1300 Seiten dieses Buches darauf, um darzustellen that this verstanding of Säkularit kein ausreichend differenziertes ist. Er ist überzeugt, dass we Säkularität, unser säkulares Zeitalter, nicht angemessen beschreiben, indem wir nach der Frage der Öffentlichkeit schauen, die Frage nach der Öffentlichkeit stellen, or in der weiteren, wie viele Menschen deren Glauben praktizieren. Er ist auch überzeugt, dass die These falsch ist, dass der Glaube immer weiter zurückgehen wird und dann irgendwann in Richtung Null gehen wird. Das wäre eine sogenannte Subtraktionstheorie. Also Glaube wird einfach immer weniger. Die Linie, die wir eben gesehen haben, geht irgendwann in Richtung Null. Er ist überzeugt, dass das nicht angemessen beschreibt with welchen wir toch. Er clapped doch nicht, dass it's to this null-linie comment. Stattdessen sagt, we can Secularität anders definieren, nicht von these Rückgangssymptomen her, so in öffentlichen wie auch in private, sondern it's secularity in which the angemess held, Secularites 3 nennt it, so of course the wandel in secularity, underin that man, entered in which the forchten is. neben anderen darstellt und so häufig nicht die bequemste Option. Das ist also der Ansatz, den Taylor für angemessen hat. The Hintergrund, for den Menschen, deren Glauben praktizieren oder nicht praktizieren, dieser Hintergrund, der hat sich gewandelt, and that is the entscheidende Merkmal von Sekularit. For 500 years had the Glaube for a selbstverständlich durchdrungenen Welt gespielt, im öffentlichen wie auch im persönlichen Ander, der hat sich gewandelt. Wie es dann to this man gekommen is in 500 Jahren, das zeigt Taylor in diesem monometalen Werk sehr differenziert und ideengeschichte ganz präzise auf. Darauf können wir jetzt nicht eingehen. Was aber sehr interessant is, ist es auch

Privat und fromm oder öffentlich und engagiert?

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Theologen, Wissenschaftler gibt, die Taylor weiterdenken und auch in Teilen kritisch hinterfragen, ob er so manche Punkte tatsächlich präzise and of that point brings. And to this theologian American Catholic theologist who is William Kavanaugh, who at a Catholic University in Chicago, and the secularity in our life really echte optionality with it brings, if the men he really authentic, if we really have a enzauberged world spread in a verzauber 500 years the pregnant for men is in which they have the move from taking God for granted to disputing God's existence is a move from naive to reflective. Underlying that move however is the move from Paul's to buffered selves and that is a move from naive to naive it is in other words a move from a position where one set of options is precluded to a position where another set of options is precluded. What is the beweging the existence into the situation in which we hear and where God's existence disputed and not selbstverständlich is that it's a beweging is from a naive glaucung hin to a grundlage for this bewegung ist aber so sagt Kavanaugh die Selbsteinschätzung das Empfinden der Menschen dass sie früher Horace waren, horüls waren, dass also der Mensch sozusagen dem geistigen, dem Wesenhaften in der Welt vollkommen ausgeliefert war, dass man vielleicht durch sakrale Gegenstände, Reliquien, Amulette, wie auch immer, a wenig schützen können, but letztlich hat der Mensch sich als vollkommen porös and durchlässig empfunden gegen these geistigen Kräfte, where he heute had that he autonomous, that he self entschided is and that in our craft his lives and his way and pressed. And then said Kevin, we have this autonomous and buffer, also upgepuffer, and not for this is full. When we so think then our verständnis from naive to reflective entwick, but we weiterhin naively then we set up, a bestimmte menge of Voraussetzungen, wie wir das in früheren Zeiten getan haben. Wir leben zwar in einem anderen Hintergrund, den Taylor zirkular bezeichnet, aber das macht uns kein bisschen freier, authentischer, selbstwirksamer als in früheren Zeiten wesentlich, denn jetzt werden wir vielleicht nicht mehr von einem religiösen Hintergrund beeinflusst, sondern from other intergründen and other interessen, which we anschließen ohne that we this reflective and precise. So that's the real question is not whether pre-modern or modern societies have unarticulated background understandings, but whether or not those understandings really differ from each other as much as Taylor seems to believe they do. Taylor presents optionality as a qualitative different kind of naivety. Optionality implies awareness, a heightened mindfulness of many options. What if optionality is not optional that Taylor on the optionality the fielf spricht in which Taylor the auffassing is and this can festhal that this optionality for the Mensch heute of the naivit in the milieugebunden or den gesellschaft in Hintergrund lebte einen Glauben übernommen hat. This neue optionalität in der wir heute leben, beinhaltet, so würde Taylor sagen, eine hohe Achtsamkeit, eine erhöhte Achtsamkeit für die vielfältigen Optionen, die wir heute kennen und aus diesen vielen Optionen greifen wir die heraus, die uns für angemessen, die wir für angemessen erachten und leben aus diesen Optionen heraus. Das sind die Positionen, die Taylor hat. Der nur sagt, ich bin nicht davon überzeugt, dass wir so achtsam sind, dass wir so einen Überblick haben über das, was hier angeboten wird, sondern das letztlich die Vorstellung, dass wir in einer optionalen Welt leben, dass wir selbst darüber quasi nicht hinausgehen können, dass wir am Ende ähnlich gefangen sind von einem Hintergrund, der geprägt ist, vorgeprägt ist und indem wir auf unsere Wege weitergehen, die andere für uns gewarnt haben oder wollen, dass wir diese Wege gehen, wie das in früheren Zeiten gewesen ist. Also hier wird nochmal kritisch hinterfragt, der Weg in die Autonomie und Freiheit in der säkularen Welt von heute. Erst nur als kurzer Blick auf die Diskussionen, die auch heute geführt werden zur Frage der Säkularität. Und diese Diskussion, die ich hier so angetippt haben, die werden gerade wirklich sehr vielfältig und sehr stark geführt. Ich möchte aber noch einen Punkt hinzufügen, der ein bisschen wie eine Gegenrede zum Ich und der säkularen Welt, der Säkularität klingt, der wie eine Gegenrede scheint, nämlich when we davon sprechen, dass wir möglicherweise in a side sind in der Säkularisierung bereits hinter uns liegt. This work eines jungen British Religionssoziologist, who was in the verganenar eran is Stephen Bullivan with the students, this study weist in a Richtung and so a new Richtung, which we're stark in Großbritannien beobachten können, mit anderen Hintergründen, auch sehr stark in den USA, offensichtlich auch in Frankreich, wie das in Österreich und Deutschland is, aber dass das auch spürbar ist in Ansätzen, aber jeweils nochmal eine ganz eigene Prägung macht. Wovon schreibt Biden in dieser Studie? Erstmal wieder fest, dass sich auch in Großbritannien die Zahl der Gottesdienstbesucher im Blick auf die katholische Kirche in den letzten Jahrzehnten maximal verkleinert hat. Und zwar trotz eines stetigen Zustroms von katholisch getauften Migranten. Seit 1980, also in den letzten 45 Jahren, hat sich die Zahl der praktizierenden Gottesdienstbesucher an den durchschnittlichen Zellsonntag in Großbritannien im Grunde auf weniger als 600.000 am Sonntag, das ist weniger als ein Drittel reduziert. Ein Drittel der Katholiken. Also die Gesamtzahl, in absoluten Zahlen, sind das 1980 sind 1,94 Millionen Menschen sonntags in einem katholischen Gottesdienst begangen. Heute, mehr als 40 Jahre später sind es noch 0,59 Millionen. Also diese Zahl liegt quasi um 70% unter dieser Zahl. Es gehen deutlich weniger Menschen, besuchen auch in Großbritannien aktuell katholische Gottesdienste, zu früheren Zeiten. Und innerhalb dieser Entwicklung, diese Sekularitätstrends, den wir eben auch schon beschrieben haben, entwickelt sich oder is gerade etwas sehr deutlich spürbares im Gange in Großbritannien. Und zwar zeigen representative Umfragen that younger Catholic dealt religios than elder Catholic. Younger Catholic meist 18 bis 44 years, 45 years. Ballywint spread here from a mood shift or a scient revival mood shift, also an still bewegung, not hörbar. And so given young leute in altered 18 bis 24 years in Großbritannien, when they were gefragt, nach der Häufigkeit des Empfangs des Leichtsakraments, or bestimmten Glaubenssätzen, stärker an all diesen Dingen partizipieren und zustimmen als ältere. Man sieht das beispielsweise an der Zahl der Gottzienstbesucher. 41% der 18- bis 24-jährigen katholischen Briten geben an, dass sie wöchentlich oder öfter die Messe besuchen, während es nur 17% der 55- bis 64-Jährigen sind. Man könnte das noch in vielfältiger Hinsicht auch durch andere Zahlen nochmal belegen. Wie erklärt sich diese Situation? Ballin spricht von einem Creative Minority Effect oder einem Survivorship Bias. Survivorship Bias finde ich besonders schön. Survivor, also die Überlebende und Bias ist sozusagen die Schwere, die auseinander geht. Das heißt, in einer Situation, in der der Teil derer innerhalb der Gesamtgesellschaft, die religiös sind, immer kleiner wird, zeigt sich gerade für diese Gruppe, dass sie nicht eben auch noch ihren Glauben verliert, sondern im Gegenteil, dadurch, dass sie sich ihre eigene religiöse Identität nun vor dem Hintergrund einer sehr kritischen Gesamtgesellschaft ausprägen muss, dass sie sich viel stärker zu diesem Glauben bekennt and auch diesen Glauben viel stärker praktiziert as durchschnittlich Catholic, in free years or yeah. Who he in Cosmetics Catholic is, they understand and this Catholic side so there from the all the culture, in other younger men, that a very started and personal practice then is with a citizen from Chefstone who said a dead thing can go with the screen, but only a living thing can go against it. A total can with the strong shim. But not a lebendic can give the strong shim. When young men in Großbritannia say that they catholic are these catholic as lebendic have and that Ballivant and his colleagues enormous stark this in this book of spanning we have to do. That's Jugendliche, junge Erwachsene, deren Eltern und Großelterngenerationen selbst religiös sind und von denen sie diesen Glaubung übernehmen können. Zweitens sind viele dieser jungen praktizierenden Katholiken Personen, die in erster oder zweiter Generation Migrationshintergrund haben. Das heißt, das sind Menschen, die aus Kroatien kommen, aus Polen, aus Litauen, aus Ländern mit einer großen katholischen Mehrheit und die diesen Glauben nun eintragen und mitbringen nach Großbritannien. Drittens sind es junge Leute, die vorher nicht religiös waren oder die konvertiert sind. Auch das ist ein ziemlich großer Zahl in Großbritannien. Es gibt dort sehr viele Konversionen hin zum Katholizismus, entweder aus anderen Konfessionen heraus oder anderen Religionen heraus, oder es sind Menschen, die erstmals getauft werden und sofort nicht religiös waren. Die vierte Gruppe, aus der diese jungen praktizierenden Katholiken kommen, sind katholische Familien, aber eben nicht mit überdurchschnittlicher Glaubungspraxis, sondern mit ganz normaler Standardsglaubenspraxis. Das heißt, das wären junge Leute, die vielleicht als Kinder zur Erstkommunion gegangen sind, wobei die Erstkommunion schon keine große geistliche Bedeutung für die Familie und für die Kinder gehabt hat. Man hat es als gesellschaftliches Ereignis noch praktiziert, aber nie wirklich religiös gefühlt. Und die aus dieser Gruppe finden nun relativ viele junge Leute zu einem ganz neuen, persönlichen, starken Glauben, zu dem sie sich neu entscheiden. Spricht hier von rebirth statt convert. Das sind ja keine konvertierten jungen Leute, die kommen ja, waren ja schon immer katholisch, aber erstmalig finden die tatsächlich einen persönlichen Glauben, für den sie hier finden. Das ist schon eine starke Entwicklung, die da beschrieben wird. Es gibt Studien, die sagen, dass der Anteil junger Briten, die angeben, dass sie monatlich oder öfter einen christlichen Gottesdienst besuchen, sich innerhalb der letzten 6 Jahre von 4 auf 16% vervierfacht hat, and bei jungen Männern sogar von 4 auf 21 verfünffach hat. Also das ist jeder fünfte junge Monate or einen christlichen Gottesdienst besuchen. That's enormous, that Balinant beschreibt, aber das ist as anti-trend, not as gegenregeln to that we even said, sondern as a mood shift, also a still beweging in these mega trends of secularization. As mentioned above, the suggestion that the Catholic Church specifically will decline down to zero by anything close to it is simply not plausible. So it makes sense to think about what position the church will be in when it has declined as far as it's going to. And it also makes sense to think about what the church will or should do from then onwards. It's not quite sure that the only way is up, at least not for any sustained period. Perhaps the church will hold more or less steady. Perhaps it will rise a little then decline then rise a little again. But then again perhaps it will start if slowly at first to grow steadily again. Up is not a guarantee and at least an option. But jedenfalls hält er tatsächlich auch für möglich, dass das ein neues Wachstum geben kann, das auch anhaltend is, jedenfalls als eine mögliche Option. So this Ergebnis kommt ja vor dem Hintergrund dieser religionsoxiologischen Studien und der Aussagen der jungen Menschen in Großbritannien. Aber wie gesagt, alles im Moment noch im Sinne eines Mutschrifts. Es gibt allerdings schon einige spektakuläre Beschreibungen zu diesem Trend. Ein Bild habe ich mal mitgebracht. Das ist die Westminster Cathedral, also größte katholische Kirche in Großbritannien am Karitag 2024. Da sind 3000 Leute zur Karpfags-Liturgie gekommen und danach konnten die Leute nicht mehr rein. Das sind die Menschen, die draußen standen und über Handy sozusagen den Stream verfolgt haben, nicht mehr in die Kirche reingekommen sind. Der Kardinal von London, Nichols, hat gesprochen, dass in dieser Carwoche 24 50.000 Menschen die Gottesdienste in der Westminster Cathedral besucht haben, also während ein Gottesdienst liebst du schon in Langenreihen aufgestellt, um danach die Kirche betreten zu dem nächsten Gottesdienst. Das sind schon sehr starke Entwicklungen, die wir immer mitbedenken müssen, wenn wir uns die Frage stellen, was heißt Säkularität heute. Nicht im Sinne von, es wird wieder wie früher, das kommt zurück, aber es ist offenbar etwas in Bewegung, was wir mitbedenken müssen, wenn wir von Säkularität sprechen. Wie antworten wir auf die Frage oder können wir auf diese, wie können wir vor diesem Hintergrund jetzt auf die Frage antworten, wie sollte man denn in der Welt von heute denn eigen Glauben leben, privat und from oder öffentlich und engagiert? Ein Beispiel, wie man darauf antworten kann, habe ich mit Edith Stein schon eingeführt, bei der ich sagen würde, so wohler es auch, wäre die Antwort Edith Steins auf diese Frage. Sehr schön, wenn ich auch die Antwort die Wort Kartierse gibt, der frühere President des Deutschen Bundestages, ein SPD-Politiker, ein Katholik, der gesagt hat, auf die Frage, ist der Glaube politisch, muss man einmal mit Nein antworten und zweimal mit Ja. Einmal mit Nein, weil der Glaube ein persönliches Bekenntnis is an persönliche Religiosit. Da geht es um die Situation, die Edith Stein im Dom zu Frankfurt beschreibt. Das geht niemandem etwas an, das ist ganz intim geradezu. Allerdings fordert die Sache Jesu, das Evangelium, selbstverständlich auch den Einsatz in der Welt, auch um die Strukturen in dieser Welt zu ändern. Also aus dem Evangelium heraus ist das schon noch ein Impulse, den Glauben politisch zu verstehen. And schließlich sind unsere Staaten, who not confessionally geprägt sind, die can staatskirchen, other than these stations, and also on their religiosity, of their hand heraus. That is the geselly, öffently engagement on theirsecrets an Forderung design, and anderersea also ein Bedürfnis, an desiderat der Nationen, in denen wir liegen. Dazu ist das klassische Beispiel, das man immer nennt, der Verfassungsrichter Ernst Wolfgang Ockenförde, der davon spricht, dass der freiheitliche, säkularte Staat von Voraussetzungen lebt, die er selbst nicht garantieren kann. Das ist das Zitat, das man ganz oft hört. Interessant ist sozusagen, was er davor sagt. Er sagt zunächst mal, woraus lebt denn der Staat? Worin findet er die ihn tragende, homogenitätsverwirkende Kraft, also das, was die Burger zusammenführt, was sie nicht auseinanderfallen lässt, was the Gesellschaft as eine erleben ist. Worin findet er diese Kraft and the inner regulierungskraft in the freiheit, deren er bedarf, nachdem die Bindungskraft aus der Religion für ihn nicht mehr essentiell is and sein kann. Die Bindungskraft der Religion kann deshalb nicht mehr essentiell sein, also nicht mehr wesenhaft, weil der Staat eben weltanschaulich neutral is. Deshalb ist er kein geistlicher Staat im eigenen Sinn, sondern er ist weltanschaulich neutral. And gerade weil er weltanschaulich neutral ist, lebt er von den Voraussetzungen, die seine Bürgerinnen und Bürger in ihn eintragen müssen, und zwar in besonderer Weise religiöse Bürger, würde ich sagen. Und das kann man vielleicht ganz gut auch mit Hartmut Rosa nochmal ein bisschen fortführen, ein Soziologe aus Jena, im Osten Deutschlands gelegen, das ist ein großes Thema in der Soziologie, das Thema der Resonanz ist. Rosa ist überzeugt, Demokratie braucht Resonanz. Resonanz als etwas that in den einzelnen Menschen und that für das Thema Resonanz anders von Resonanz religion besonders geeignet ist. He said, the system westlicher Gesellschaften, in which we live, is based on dynamic und of steigerung. Immer mehr, immer schneller, immer besser, immer digitaler. Aus dieser Dynamic der Steigerung alleine heraustiert die Gefahr einer Aggressivität, die man gar nicht mehr eingeben kann, und zwar eine Aggressivität gegenüber der Welt, also der Schöpfung, can man sagen, gegenüber dem anderen, der dann immer mein Mitbewerber ist, und am Ende auch gegen sich selbst, weil man sich selbst vielleicht ausbeutet, weil man das immer schneller, immer stärker, immer besser gar nicht mehr aushalten kann. And deshalb ist Rosa überzeugt, die Demokratie braucht neben dem Aggressivitätsmodus, der unsere Gesellschaft ausmacht, notwendigerweise auch Resonanz. Und das macht er einerseits deutlich in seinem Standardwerk, also in seinem wissenschaftlichen Hauptwerk, Resonanz, aber auch in diesem kleinen netten Büchlein mit dem Titel Demokratie braucht Religion. And er sagt er, und zitiert dabei oder bezieht sich dabei auf Bruno Latour, einen französischen Soziologen. Das Wichtigste ist, dass ich aufhöre. Einerseits meint dieses großartige Wort aufhören, anhalten, stoppen. Andererseits heißt das Wort aufhören, dass ich wirklich am Abarbeiten der To-Do-Liste bin, mich im rasenden Stillstand für Ausgabe, aufwärts höre, nach außen lausche, mich anrufen und erreichen lasse von etwas anderem, von einer anderen Stimme, die etwas anderes sagt als das, was auf meiner To-Do-Liste steht. Also die Gefahr ist die des rasenden Stillstands, in dem die Menschen sich verausgaben, indem sie einerseits immer weiter, immer schneller, immer höher in diesem Aggressivitätsmodus unterwegs sind, aber zugleich in keiner Weise zu einer größeren Tiefe oder zu einer größeren Fülle gelangen. Deshalb braucht es so etwas, das ist große überzeugt wie das Aufhören. Einerseits Stop mit diesem schneller and weiter und zugleich aber auch tatsächlich in Beziehung treten, resonant werden zu etwas jenseits dessen, was the way ansonsten bietet. And this jenseits dessen that definiert Rosa nochmal genauer. Die resonance, die elementarise folgende Weise. Er sagt, einerseits bedarf es für eine gelungene Resonance der Appizierung. Etwas ruft mich an, bringt mich zum Aufhören. Das ist interessant, dass ein säkularer Soziologe so spricht, denn etwas, das mich anruft, also etwas muss von außen kommen. Diese Appizierung kann nicht von mir selbst kommen. Resonanz, ich kann nicht mit mir selbst resonieren, etwas muss von außen kommen. Zugleich aber spiele ich selbst bei diesem von außen auf mich kommenden eine große Rolle. Ich muss auch Selbstwirksamkeit erleben innerhalb dieser Resonanz. Das, was ich tue, tritt mit diesem anderen in einer Art von Verbindung. Wenn man die Theologie, the Frage der Offenbarung, heute diskutiert, dann ist das sehr nah dran an dem, was Rosa hier über Resonanz schreibt, dass der sich selbst offenbarende Gott quasi theory durch den Menschen who his years of this offenbar. The mensch that resonates, who in resonance, that's the way that resonance to stand, verwandle. I fange anything. And just unverfügbarkeit, that can manage. Resonanz bedeutet immer unverfügbar sein. Man kann Resonanz nicht herstellen, kaufen oder erzwingen. Und dann schließt er mit ziemlich klaren Worten. Er sagt, wenn Mut Rosa sagt, wenn die Gesellschaft diese Form der Beziehungsmöglichkeit vergisst, dann ist sie endgültig erledigt. Sehr klares Wort. Was ich dann wichtig finde, ist, dass uns hier ein Soziologist, der notwendig kein Religion-Soziologist is, but jemand that so ausgehogen and clue and wach unsere Gesellschaft beobachtet anderysiert und seine Schlüsse zieht, dass der Auffassung is that so etwas wie religion notwendig is, um Menschen eine Dimension des Lebens zu eröffnen, die wir ansonsten zu verlieren drohen. And this verlieren wird nicht nur den Einzelnen zum Schaden gereichen, sondern in der Gesellschaft als Ganze, die dann vor größten Problemen gestellt wird, wenn sie eben nicht mehr resonant ist, sondern sich von anderen Dingen reden lässt. These Fragen werden aktuell unterschiedlichster Weise diskutiert, das hier sind einfach nur ein paar Artikel der jüngeren Jahre, in denen solche und ähnliche Fragen zum Thema Säkularität diskutiert werden. Das wäre tatsächlich vor diesem Hintergrund mein Plädoyer, tatsächlich mit Wolfgang Thirso oder auch Edith Stein, zu sagen, auf die Frage, ist denn der Christian Glaube politisch von dem Hintergrund dieser Welt in which we live? Einerseits nein, denn it is tatsächlich etwas sehr persönliches, individuelles, that nur angeht. Auf der anderen Seite sehr wohl is der Glaube politisch, weil das Evangelium an die Sache Jesu and Israel forward, and by the stage and the gemeinwesen dark angewiesen is that mention their eighteen, religiöse, christliche Prägung mit eintragen in das Gemeindewesen. Before we diesen Punkt abschließen können, a kind of not vollends sauber deuten and interpretieren kann, das aber irgendwie in die Richtung to deuten shine as would it gelingen, is an neuen Frage of the Vereinigte Staten, a representative to Frömmigkeit and Engagement from Catholicinnen und Catholic. Interessanterweise 69% of US-american Catholic, what they for went halten um katholisch zu sein, für ihr Katholisch sein, was wesentlich sein für ihr katholisch sein, 69% eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus. That's finished eine enorme Zahl, aus der man deuten kann, dass sozusagen dieses privaten Front, das steht tatsächlich an erster Stelle. Erstmal muss der Glaube selbst erlebt werden. Dann spielt auch die Beerung der Gottesmutter eine große Rolle, aber schon an dritter Stelle working to help the poor and needy, also den Armen und Bedürftigen beizustehen. 47% und so geht quasi eins nach dem anderen, haben wir hier Punkte aufgeführt, die einerseits für eine große innere Frömmigkeit stehen, receiving the Eucharist beispielsweise, hier aber andererseits auch für einen Einsatz in der Welt stehen. Einsatz gegen Abtreibung, beispielsweise, taking care of the environment, also Einsatz für die Umwelt, Nachhaltigkeit, Bewahrung der Schöpfung, Sorge um Immigranten sein 30 Prozent. Also ich weiß nicht, ob ich diese Zahlen richtig deute, weil ich da zu wenig Einblick habe, aber mir scheint es tatsächlich ein bemerkenswert gutes Verhältnis zu seiner persönlichen Religiosität und gesellschaftlichen Mord, dass sie daraus ableitet, was diese Zahlen hier widerspiegeln und die sind wirklich aktuell. Ich möchte zum Schluss kommen, um ein kleines Fazit zu ziehen und dabei nochmal auf Edith Stein

Fazit, nochmals Edith Stein

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zu sprechen kommen. Es gibt einen schönen Text, Edith Steins, in dem sie über Attribute der Seele schreibt, die anzustreben sind. Sie hat dabei die Lehrerin ganz konkret vor Augen. Aber mir erscheint, dass man diese Attribute der Seele auch auf jeden anderen Menschen beziehen kann. Da sagt sie, die Seele des Menschen, der Christen, die sollte weit, still, leer von sich selbst, warm und klar sein. Ich finde das wirklich eine sehr starke Beschreibung von dem Hintergrund dieses rasenden Stillstands, von dem Habmut Rosa schreibt, von dem immer schneller, höher und weiter, auch vielleicht von der enormen Digitalität, in der sich unser Leben heute abspielt, and der enormen Taktzahl, mit der wir benötigt sind, auf Nachrichten zu reagieren, dem sitzt eben Stein, wusste natürlich noch nichts von digitaler Welt, aber sozusagen auch nie war geprägt von Antwort und von außen setzt sie in den Wald, will mehr von sich selbst war und klar entgegen. Und dann ist sie aber auch ganz realistisch und sagt: egal wie sehr man sich auf dem Weg macht, um seine eigene Seele so auszuprägen, wir haben es schon in unserem Alltag immer mit Herausforderungen zu tun, die uns das nicht so ganz leicht machen. Und dann beschreibt sie vom Arbeit- und Schulalltag in sehr praktischer und finde ich sehr gut nachvollziehbarer Art und Weise. Da sagt sie, eigene Müdigkeit, unvorhergesehene Unterbrechungen, Unzugänglichkeit der Kinder, Schulunterricht, mancherlei Verdrißliches, Empörendes, Beängstigendes oder Bürodienst, Verkehr mit unangenehmen Vorgesetzten und Kollegen, unerfüllbare Ansprüche, ungerechte Vorwürfe, menschliche Erbärmlichkeit, vielleicht auch Not der verschiedensten Art. Edith Stein hat ein großes Ziel und Ideal vor Augen. Ich würde sagen, das hat selten mit dem zu tun, was Hartmut Rosa als Resonant beschreibt, und beschreibt gleichzeitig die Welt, in der die lebt, in der es gar nicht einfach ist, resonant zu leben und sich dieser neuen Wirklichkeit zu öffnen. Und trotzdem, gerade deshalb ist für sich klar, dass es eines Glaubens bedarf und dass dieser Glaube gerade in der Komplexität unseres Alltags, in dem wir hineingestellt werden, dass dieser Glaube Frucht bringen kann in diesem Alltag, nämlich eben diese Ziele, dass man sich denen annähern kann, still werden, mehr von sich selbst, zugleich aber durch den Glauben neu die Kraft findet und Quelle zu werden, eine Quelle für sich selbst aufzuschließen, für ein Engagement in dieser Welt auch klug auf Entwicklung zu reagieren anders wach mit gesellschaftlichen Situation and Constellation umzugehen anders zu antworten. And that is what we am Leben in the Science tatsächlich sehr schön sehen können, that diese Wahrheit für Gesellschaft hat, die Entwicklung und Kluge langer Nordasima eingetragen hat und lebendig gehalten hat, in verbinding aber mit der Sehnsucht nach einem Glauben, der tatsächlich das eigene Leben zu diesem verändert.

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Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.